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Gezielte elektromagnetische Fehler einbringen, um Schwachstellen aufzudecken

Elektromagnetische Fehlerinjektion (EMFI) ermöglicht es Sicherheitsexperten, mithilfe präzise erzeugter elektromagnetischer Impulse kontrollierte Fehler in ein Zielgerät einzuschleusen. Durch die Fokussierung elektromagnetischer Energie auf bestimmte Bereiche eines Chips können Prüfer das Geräteverhalten während sicherheitskritischer Vorgänge beeinflussen. Dies hilft, Schwachstellen aufzudecken, Gegenmaßnahmen zu bewerten und die Widerstandsfähigkeit eines Geräts gegen Fehlerangriffe zu validieren.

Elektromagnetische Störungen lassen sich oft direkt an verpackten Geräten auslösen und sind daher ein praktischer Ansatz zur Bewertung moderner Sicherheitselemente, Mikrocontroller, System-on-Chip (SoC)-Bausteine ​​und anderer eingebetteter Technologien. Durch die Erzeugung lokaler elektromagnetischer Störungen, ohne direkten Zugriff auf das Silizium zu benötigen, können Sicherheitsteams die Ausfallsicherheit von Geräten effizient beurteilen, ausnutzbare Fehlerzustände identifizieren und die Wirksamkeit implementierter Sicherheitsmaßnahmen untersuchen.
 
Mithilfe spezieller Fehlerinjektionssonden in Kombination mit präzisen Positionierungssystemen und Softwareautomatisierung können Ingenieure hochlokalisierte Angriffe mit exaktem Timing und reproduzierbarer Ausführung durchführen. Anpassbare Impulsparameter, austauschbare Sondenspulen und automatisierte Scanfunktionen ermöglichen es Teams, Schwachstellen effizient zu identifizieren, Fehlerzustände zu reproduzieren und Angriffsszenarien zu optimieren.
 
Ob für Schwachstellenforschung, Zertifizierungsbewertungen, Validierung von Gegenmaßnahmen oder fortgeschrittene Sicherheitstests – elektromagnetische Störungen bieten eine leistungsstarke und flexible Fehlereinspeisungsmethode zur Beurteilung der Widerstandsfähigkeit moderner eingebetteter Systeme.

Lokalisierte Fehler einbringen

Gezielte elektromagnetische Störungen erzeugen, um bestimmte Bereiche eines Geräts zu beeinflussen und Sicherheitslücken zu bewerten.

Test verpackter Geräte

Fehlereinspritzungsanalysen können ohne Chip-Depackaging durchgeführt werden, wodurch die Vorbereitungszeit verkürzt und die Zielbauteile geschont werden.

Optische Gegenmaßnahmen umgehen

Bewerten Sie Geräte, die gegen laserbasierte Angriffe geschützt sind, mithilfe einer alternativen Fehlereinspeisungsmethode, die von lichtempfindlichen Mechanismen nicht erkannt wird.

Automatisierte und wiederholte Auswertungen

Durch die Kombination von Präzisionssonden, Positionierungssystemen und der Inspector-Software lassen sich wiederholbare Fehlereinspeisungskampagnen durchführen und Schwachstellen effizient identifizieren.
Produktbild
  • Maximum voltage

    100 V ± 10% bis 475 V ± 10%

  • Maximum frequency

    1 MHz

  • Product type

    Unidirectional fault injection probe, Bidirectional fault injection probe

  • Technology

    Device Security

Häufig gestellte Fragen