Wie man die Stromgrenzen von Netzteilen charakterisiert

ATE DC Elektronische Last
+ ATE DC Elektronische Last

Charakterisierung des Stromgrenzverhaltens

Zur Charakterisierung der Strombegrenzung eines Netzteils wird die Last schrittweise erhöht, während die resultierende Ausgangsspannung und der Ausgangsstrom überwacht werden. Der Versuchsaufbau umfasst eine programmierbare elektronische Gleichstromlast, die an das zu prüfende Netzteil angeschlossen ist. Spannung und Stromstärke werden während des gesamten Lastdurchlaufs gemessen. Der Test beginnt mit einem relativ hohen Lastwiderstand, sodass das Netzteil im Konstantspannungsbetrieb (CV) mit minimalem Stromverbrauch arbeitet. Anschließend wird der Widerstand der elektronischen Last in kontrollierten Schritten reduziert, wodurch der Ausgangsstrom erhöht wird. Die Versorgungsspannung wird an jedem Betriebspunkt gemessen.

Mit sinkendem Lastwiderstand erreicht das Netzteil schließlich seine programmierte Stromgrenze und schaltet vom Konstantspannungsbetrieb in den Strombegrenzungsbetrieb um. Die gemessenen Strom-Spannungs-Kennlinien identifizieren den Übergangsbereich und zeigen, wie das Netzteil nach Erreichen der Stromgrenze regelt. Ein scharfer Übergang deutet auf einen klar definierten Wechsel in den Konstantstrombetrieb hin, während die Form der Strom-Spannungs-Kennlinie das Strombegrenzungsverhalten des Netzteils offenbart. Die wiederholte Widerstandsmessung unter kontrollierten Bedingungen liefert eine konsistente Methode zur Charakterisierung des Übergangspunkts und der Stromregelung über den gesamten erforderlichen Betriebsbereich.

Lösung zum Testen der Strombegrenzung von Netzteilen

Zur Charakterisierung des Strombegrenzungsverhaltens ist eine programmierbare elektronische Last erforderlich, die die Last am Netzteil schrittweise erhöht und dabei die resultierende Spannung und den Strom misst. Die Lösung nutzt die elektronische DC-Last Keysight ATE, um den Lastzustand zu steuern und Spannungs- und Strommessungen zu erfassen, während sich der Betriebspunkt vom Konstantspannungsbetrieb in Richtung Strombegrenzung bewegt. Die integrierte Messfunktion liefert die benötigten elektrischen Messwerte zur Identifizierung des Übergangsbereichs, ohne dass ein separates externes Messgerät für den Lastmesspfad erforderlich ist. Die Last kann so programmiert werden, dass sich der Widerstand kontrolliert ändert und der Strom in definierten Schritten ansteigt, während die Ausgangsspannung des Netzteils überwacht wird. Dies ermöglicht eine reproduzierbare Spannungs-Strom-Charakterisierung des Übergangs des Netzteils in den Strombegrenzungsbetrieb und unterstützt die automatisierte Auswertung der Stromregelung unter definierten Betriebsbedingungen.

Siehe Blockdiagramm der Lösung für den Stromgrenzwerttest des Netzteils

Siehe Blockdiagramm der Lösung für den Stromgrenzwerttest des Netzteils

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