Wie man die Verstärkung eines HF-Verstärkers testet

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Beschleunigte Verstärkerprüfung mit einem Hochleistungs-Schnellsignalgenerator

Die genaue Charakterisierung der Verstärkung von HF- und Mikrowellengeräten erfordert ein präzises und reproduzierbares Messverfahren. Ein Signalgenerator speist den zu testenden Verstärker mit einer bekannten Eingangsleistung (Pin) ein, während ein Leistungssensor oder Signalanalysator die resultierende Ausgangsleistung (Pout) misst. Die Verstärkung, ausgedrückt in Dezibel als 10 × log₁₀(Pout / Pin), quantifiziert die Fähigkeit des Verstärkers, die Signalstärke zu erhöhen. Während der Entwicklung überwachen Ingenieure dieses Verhältnis, um Linearität und Ausgangseffizienz zu optimieren. Genaue Messungen setzen eine sorgfältige Leistungskalibrierung und eine schnelle, stabile Quellensteuerung voraus.

Bei der Prüfung der Verstärkungskompression, bei der die Ausgangsleistung sättigt und die Verstärkung um 1 dB abfällt (P1dB-Punkt), sind leistungsstarke Signalquellen unerlässlich, um Verstärker verzerrungsfrei in die Kompression zu treiben. Mit ausreichendem Ausgangssignal und geringer Verzerrung bieten diese Quellen den Dynamikbereich und die Geschwindigkeit, die für effiziente Verstärkertests mit hohem Durchsatz erforderlich sind. In der Fertigung sichern Techniker die Produktionsqualität durch Überprüfung der Verstärkungskonstanz über verschiedene Frequenzbereiche und Leistungspegel hinweg. Schnelles Umschalten von Frequenz und Amplitude ist daher für einen maximalen Durchsatz unerlässlich.

Lösung zum Testen der HF-Verstärkung

Die Prüfung der Verstärkung von HF- und Mikrowellengeräten erfordert eine präzise Signalgenerierung über einen breiten Frequenzbereich sowie eine hohe Ausgangsleistung zur Prüfung der Verstärkungskompression. Der kompakte und kostengünstige Analogsignalgenerator von Keysight bietet schnelle Frequenzumschaltzeiten bis zu 200 Mikrosekunden und optimiert so den Durchsatz bei Fertigungstests.

Der kompakte analoge Signalgenerator liefert eine Ausgangsleistung von bis zu +23 dBm und ermöglicht so die präzise Charakterisierung von Hochleistungsverstärkern unter Kompensation von Systemverlusten. Er zeichnet sich zudem durch außergewöhnliche Signalreinheit mit einem niedrigen Phasenrauschen von -130 dBc/Hz bei 1 GHz (20 kHz Offset), minimalen Störsignalen und Oberwellen von nur -40 dBc bei 1 GHz aus. Das Messgerät ist im 3U-Gehäuse mit Frontplattenschnittstelle (siehe Abbildung) oder im 1U-Gehäuse ohne Bedienfeld erhältlich.

 

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