Wie man große HF-Leistungsänderungen misst, ohne Sensoren umzuschalten

Leistungssensor mit großem Dynamikbereich
+ Leistungssensor mit großem Dynamikbereich

Messung sich ändernder HF-Leistungspegel

Die Leistung im Hochfrequenzbereich (HF-Leistung) kann sich erheblich verändern, wenn ein Gerät zwischen verschiedenen Betriebszuständen, Ausgangseinstellungen oder Testbedingungen wechselt. Die Messung dieser Änderungen kann ineffizient werden, wenn der erforderliche Leistungsbereich den mit einer herkömmlichen Messkonfiguration erfassbaren Bereich übersteigt. Ingenieure müssen die Tests unter Umständen unterbrechen, um Sensoren zu wechseln, Dämpfung ein- oder auszuschalten oder den Messpfad neu zu konfigurieren. Jede Änderung verlängert die Einrichtungszeit und erhöht die Wahrscheinlichkeit von verbindungsbedingten Abweichungen, wodurch der Vergleich der Messwerte über die gesamte Testsequenz hinweg erschwert wird.

Ein Leistungssensor mit großem Dynamikbereich ermöglicht die Messung schwacher und starker Signale mit demselben Sensor, selbst bei Leistungsänderungen während des Tests. Ingenieure können eine konsistente HF-Verbindung aufrechterhalten und Messungen in verschiedenen Betriebszuständen des Geräts durchführen. Dadurch wird der Bedarf an physischen Änderungen am Messaufbau reduziert. Dieselbe Konfiguration ermöglicht den Vergleich von Leistungspegeln bei der Gerätecharakterisierung, der Funktionsprüfung und automatisierten Tests. Die Verwendung eines gemeinsamen Messpfads vereinfacht zudem die Testsequenzierung und bietet eine konsistentere Grundlage für die Bewertung der HF-Ausgangsleistung in Abhängigkeit von Geräteeinstellungen oder Betriebsbedingungen.

Lösung zur HF-Leistungsmessung mit großem Dynamikbereich

Eine Messarchitektur mit großem Dynamikbereich ermöglicht es dem Sensor, erhebliche Änderungen der Eingangsleistung zu erfassen und gleichzeitig eine einzige Funkverbindung zum Prüfling aufrechtzuerhalten. Ingenieure können so Betriebszustände mit niedriger und hoher Leistung durchlaufen, ohne den Sensor austauschen oder den Messpfad wiederholt anpassen zu müssen. Dies vereinfacht Testabläufe, die sich über deutlich unterschiedliche Signalpegel erstrecken. Der Sensor unterstützt sowohl Durchschnitts- als auch Spitzenleistungsmessungen, sodass dieselbe Hardware unterschiedliche Leistungscharakteristika bei sich änderndem Betriebszustand des Geräts erfassen kann. Die schnelle Datenerfassung ermöglicht wiederholte Messungen in verschiedenen Leistungszuständen, während die LAN-Konnektivität die Steuerung des Sensors von einem Hostsystem aus ohne separates Hardware-Leistungsmessgerät erlaubt. Mit der Messsoftware lassen sich der Sensor konfigurieren, die Ergebnisse überwachen und Daten bei sich änderndem Signalpegel aufzeichnen. Durch die Beibehaltung eines einheitlichen Sensors und Messpfads während des gesamten Tests können Ingenieure Einrichtungsänderungen reduzieren, die Automatisierung vereinfachen und das HF-Leistungsverhalten in verschiedenen Betriebszuständen des Geräts konsistenter vergleichen.

Siehe Blockdiagramm der Lösung zur HF-Leistungsmessung mit großem Dynamikbereich

Blockdiagramm einer Lösung zur HF-Leistungsmessung mit großem Dynamikbereich

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