Wie man die HF-Messgeschwindigkeit bei wechselnden Leistungspegeln optimiert

Leistungssensor mit großem Dynamikbereich
+ Leistungssensor mit großem Dynamikbereich

Schwache und starke Signale effizient mit einem einzigen Sensor messen

Hochfrequenz-Leistungsmessungen (HF-Leistungsmessungen) können ineffizient werden, wenn eine Testsequenz wiederholt zwischen schwachen und starken Signalpegeln wechselt. Ingenieure müssen die Leistung unter verschiedenen Betriebszuständen, Geräten oder Testbedingungen erfassen und dabei eine ausreichende Messqualität auf jedem Pegel gewährleisten. Messungen mit niedrigen Pegeln erfordern unter Umständen eine zusätzliche Mittelwertbildung zur Rauschreduzierung, während Signale mit höherer Leistung möglicherweise nicht die gleiche Erfassungszeit benötigen. Der Einsatz eines Sensors mit großem Dynamikbereich ermöglicht es, die Messungen innerhalb einer einzigen Sensorkonfiguration durchzuführen, auch wenn sich die Signalpegel ändern. Dadurch wird die Notwendigkeit reduziert, die Testsequenz zum Wechseln von Sensoren oder Messhardware zu unterbrechen.

Die Messgeschwindigkeit hängt auch von der Wahl geeigneter Erfassungseinstellungen für die jeweilige Leistung und Anwendung ab. Ingenieure können Messgeschwindigkeit und Mittelwertbildung so konfigurieren, dass ein optimales Verhältnis zwischen Messzeit und Ergebnisstabilität erreicht wird. Anschließend können wiederholte Messungen die Zuverlässigkeit der gewählten Einstellungen überprüfen. In automatisierten Umgebungen lassen sich Verzögerungen zwischen Messungen durch Optimierung der Messabfragemethode und der Datenübertragungseinstellungen weiter reduzieren. Dieser Ansatz ist besonders nützlich für Produktions- und Validierungsprozesse, bei denen zahlreiche Messungen an Geräten mit unterschiedlichen Ausgangspegeln oder Betriebsbedingungen durchgeführt werden müssen.

Lösung zur HF-Leistungsmessung mit großem Dynamikbereich

Die Architektur des Sensors mit großem Dynamikbereich ist darauf ausgelegt, schnelle Messungen auch bei variierenden Signalpegeln zu gewährleisten. Dies wird durch mehrere Messpfade erreicht, die nahtlos zwischen verschiedenen Messbereichen wechseln. Der Sensor liefert Messungen über einen breiten Leistungsbereich und unterstützt Messraten von bis zu 50.000 Messwerten pro Sekunde. Dadurch eignet er sich ideal für dynamische Testsequenzen mit schnell wechselnder Leistung. Ingenieure können die Erfassungs- und Mittelwertbildungseinstellungen an den Signalpegel und die erforderliche Messgenauigkeit anpassen. Die Messsoftware dient zur Steuerung des Sensors und zur Automatisierung von Testsequenzen. BenchVue bietet eine einheitliche Schnittstelle für die Verbindung, Steuerung und Analyse von Leistungsmessungen. Die programmierbare Steuerung unterstützt automatisierte Messabläufe. Durch die Kombination von großem Dynamikbereich und optimierten Erfassungseinstellungen lassen sich unnötige Messverzögerungen beim Testen von Signalen mit stark unterschiedlichen Leistungspegeln reduzieren. Der resultierende Workflow ermöglicht eine höhere Durchsatzrate bei der HF-Charakterisierung, der automatisierten Validierung und der Fertigungsprüfung, ohne dass die Messhardware bei Änderungen des angelegten Signalpegels wiederholt ausgetauscht werden muss.

Siehe Blockdiagramm der Lösung zur HF-Leistungsmessung mit großem Dynamikbereich

Blockdiagramm einer Lösung zur HF-Leistungsmessung mit großem Dynamikbereich

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