Optischer 2-Kanal-Dämpfungsregler und Leistungsmesser

Der zweikanalige variable optische Dämpfungsregler N7752C für Singlemode-Fasern ermöglicht hocheffiziente Tests der optischen Transceiver- und Netzwerkintegration. Er ist mit zwei zusätzlichen, unabhängigen optischen Leistungsmessern ausgestattet und basiert auf elektrisch gesteuerten variablen optischen Dämpfungsreglern (VOA).

Produktbild
  • Fiber mode

    Single-mode

  • Power range

    +20 dB to -50 dB

  • Number of channels

    2

  • Insertion loss

    <2.2 dB

  • Maximum attenuation

    40 dB

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Highlights

Der zweikanalige variable optische Dämpfungsregler N7752C für Singlemode-Fasern ermöglicht hocheffiziente Tests der optischen Transceiver- und Netzwerkintegration. Er ist mit zwei zusätzlichen, unabhängigen optischen Leistungsmessern ausgestattet und basiert auf elektrisch gesteuerten variablen optischen Dämpfungsreglern (VOA).
 
Anwendungen
  • Prüfung von optischen Transceivern
  • Integrationstests für optische Netzwerke

Leistungseinstellung und Steuermodi

Im Leistungsregelungsmodus, der bei allen variablen optischen Dämpfungsgliedern der N77-C-Serie verfügbar ist, wird der Leistungspegel am Ausgang des Dämpfungsglieds eingestellt. Der N7752C verwendet das Rückkopplungssignal einer Photodiode nach einem Monitorabgriff, um den gewünschten Leistungspegel am optischen Ausgang zu regeln. Wenn die Leistungsregelung aktiv ist, korrigiert das Gerät auch automatisch Leistungsänderungen am Eingang, sodass der eingestellte Ausgangsleistungspegel mit einer typischen Wiederholgenauigkeit von ±0,02 dB beibehalten wird.

Die zusätzlichen Leistungsmesser des N7752C ermöglichen die Messung des absoluten Leistungspegels einer externen Faser. Dies dient der Kalibrierung des Offsets des Dämpfungsreglers und der Korrektur externer Einfügungsdämpfung, beispielsweise durch Verbindungen, Schalter und Koppler. Dank ihres analogen Spannungsausgangs liefern sie Rückmeldungen für automatisierte Ausrichtungsanwendungen, linear oder logarithmisch proportional zum optischen Leistungspegel. Der neue logarithmische Modus ist besonders hilfreich, um den Signalpegel über einen weiten Dynamikbereich zu verfolgen, beispielsweise bei der Sondenjustierung.

Dämpfungseinstellungsmodus

Im Dämpfungsmodus wird der kalibrierte Dämpfungswert in dB direkt eingestellt, ohne Verwendung des Leistungsmonitors. Dies ermöglicht die Nutzung mit älterer Software, die für Dämpfungsglieder ohne Leistungsmonitor entwickelt wurde oder wenn die Messwerte des Leistungsmonitors beeinträchtigt sind, beispielsweise durch Modulation oder durch ein Signal mit anderer Wellenlänge oder in umgekehrter Richtung.

Advanced Kontrolle der Leistungsänderung

Insbesondere bei Prüfgeräten, die empfindlich auf schnelle Leistungsänderungen reagieren, lässt sich die Änderungsrate am Gerät einstellen und gilt für den Dämpfungsmodus. Der N7752C kann von 0,1 bis 1000 dB/s eingestellt werden. Neu bei den N77-C-Dämpfungsgliedern ist die Möglichkeit, eine Rampe mit Dämpfungsstufen inklusive Verweilzeit an jeder Stufe zu programmieren. Diese Rampe kann entweder automatisch oder synchronisiert mit einem externen Trigger erfolgen. Triggerausgänge sind ebenfalls verfügbar. Diese neue Funktion kann anstelle der einzelnen Programmbefehle für jede Stufe verwendet werden und trägt zu einer effizienten Synchronisierung mit anderen Geräten bei. Im Leistungsregelungsmodus wird während Dämpfungsdurchläufen sowie bei Aktivierung des Shutter-Modus eine Änderungsrate von 1000 dB/s angewendet.

Kalibrierungskorrekturen für externe Verluste

Die umfassende Offset-Funktionalität ermöglicht die Kalibrierung des optischen Pfades in verschiedenen Testaufbauten. Es gibt einen Offset für den Dämpfungsfaktor und einen unabhängigen Offset für die Ausgangsleistung, um Verluste durch Patchkabel, Steckverbinder und Schalter zu kompensieren. Zusätzlich können Wellenlängen- und Offsetwertepaare in einer Tabelle gespeichert werden, um wellenlängenabhängige Effekte im optischen Pfad des Aufbaus zu kompensieren. So lässt sich die optische Leistung direkt an der Eingangsschnittstelle des Prüflings präzise einstellen.

Dank des zusätzlichen optischen Leistungsmesskanals des N7752C ist die Kalibrierung noch einfacher und komfortabler. Alle leistungsbezogenen Abweichungen lassen sich über eine Firmware-Funktion ermitteln, die einen Wert vom Referenzleistungsmesser ausliest. Die Differenz zwischen dem vom Referenzleistungsmesser abgelesenen Wert und dem tatsächlichen Wert des Dämpfungsglieds wird automatisch als Abweichung gespeichert.

Kalibrierung des Dämpfungsmodus für neue Benutzer

Zur Kalibrierung des Dämpfungsmodus für eine gewählte Wellenlänge wurde eine neue Selbstkalibrierung implementiert. Der Kalibrierungsprozess, der bei der gewählten Wellenlänge und einer Leistung über 0 dBm unter stabilen Systembedingungen durchgeführt wird, dauert etwa 2 Minuten. Für die Verwendung des Dämpfungsglieds bei einer anderen Wellenlänge kann die Benutzerkalibrierung deaktiviert oder die Kalibrierung bei der neuen Wellenlänge durchgeführt werden. Die Kalibrierungsdaten können nach einem Preset oder Neustart wieder aktiviert oder die Konfiguration mit aktivierter Kalibrierung gespeichert werden.