Wie man standortspezifische drahtlose Ausbreitung simuliert

Channel Studio RaySim
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Modell der standortspezifischen HF-Ausbreitung

Die standortspezifische Ausbreitungssimulation kombiniert eine dreidimensionale Darstellung der physikalischen Umgebung mit den Positionen von Sender und Empfänger, Antenneneigenschaften, Frequenzeinstellungen und den HF-Eigenschaften der Materialien im jeweiligen Umfeld. Die resultierende digitale Umgebung liefert die Geometrie und die elektromagnetischen Parameter, die für die präzise Berechnung der HF-Ausbreitung zwischen drahtlosen Knoten erforderlich sind.

Die HF-Raytracing-Methode berechnet die Ausbreitung durch die Umgebung unter Berücksichtigung von Effekten wie Reflexion, Beugung, diffuser Streuung und Durchdringung. Ingenieure können reale Teststrecken virtualisieren, indem sie Felddaten importieren, Kanaleigenschaften untersuchen, das räumliche Signalverhalten visualisieren und deterministische, räumlich konsistente Kanaldaten für Simulationen auf Verbindungs-, System- oder Netzwerkebene, für das Training, die Validierung und Inferenz von KI-/ML-Modellen sowie für Labortests mit Emulationsumgebungen generieren.

RF-Raytracing-Lösung

Die Simulation standortspezifischer HF-Ausbreitung erfordert ein dreidimensionales Standortmodell, Knotenpositionen, Antennencharakteristika, HF-Parameter und deterministisches Raytracing zur Berechnung der Ausbreitung in der gewählten Umgebung. Channel Studio RaySim bietet die Umgebung für die HF-Ausbreitungsberechnung und -visualisierung zum Erstellen standortspezifischer digitaler HF-Zwillinge. Ingenieure können zwischen drei Kartenoptionen wählen (hochauflösende benutzerdefinierte Karten, erweiterte OpenStreetMap [OSM] und Standard-OSM), Basisstationen und Endgeräte definieren, Antennenmuster integrieren, Szenarioparameter konfigurieren und Mobilität simulieren. Die Python-Programmierschnittstelle (API) unterstützt Automatisierung, Projekt- und Kartenmanagement, Konfiguration von Entitäten, Simulationsausführung, Visualisierung und den Export von Kanalmodelldaten zur Integration in nachgelagerte Simulations- und Emulations-Workflows. RaySims einzigartige Fähigkeit zur nahtlosen Integration in reale Hardware-Testumgebungen ermöglicht es Entwicklungsteams, Chipsätze, Geräte und Basisstationen im Labor unter realen HF-Bedingungen ohne kostspielige Feldversuche zu testen und so Entwicklungs- und Bereitstellungszyklen zu verkürzen.

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