Wie man die Leistung von 400G/800G ZR-Kohärenzsendern validiert

Optischer Modulations-Analysator
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Messung und Prüfung der Signalqualität kohärenter Sender

Mit der Skalierung kohärenter optischer Technologien auf Datenraten von 400G und 800G stehen Ingenieure vor wachsenden Herausforderungen bei der Validierung der Senderleistung. Höhere Modulationsformate und höhere Symbolraten verstärken die Empfindlichkeit gegenüber Implementierungsfehlern wie IQ-Imbalance, Phasenrauschen, Bandbreitenbeschränkungen, DAC- und Modulator-Nichtlinearitäten sowie Laserstabilität. Diese Effekte beeinträchtigen direkt die Signalqualität und Interoperabilität, insbesondere in ZR-Klasse-Steckkarten- und Leitungskartenanwendungen wie 400ZR und den aufkommenden 800ZR-Designs. Daher ist es unerlässlich, das Senderverhalten unter realistischen Betriebsbedingungen vor der Systemintegration oder -bereitstellung zu validieren.

Die Validierung von kohärenten Sendern erfolgt typischerweise mithilfe eines auf einem Referenzempfänger basierenden Workflows zur Analyse der optischen Modulation. Ingenieure erfassen das Ausgangssignal des optischen Senders, rekonstruieren das modulierte Signal mittels digitaler Signalverarbeitung (DSP) und bewerten wichtige Leistungskennzahlen wie Fehlervektormagnitude (EVM), Phasenfehler und Konstellationssymmetrie. Diese Messungen liefern Erkenntnisse über Modulationsgenauigkeit, Phasenstabilität und IQ-Beeinträchtigungen. Dadurch können Ingenieure die Ursachen von Implementierungsproblemen diagnostizieren, die Einhaltung der Interoperabilitätsanforderungen überprüfen und sicherstellen, dass der Sender die Leistungserwartungen vor formalen Konformitätsprüfungen oder dem Feldeinsatz erfüllt.

Validierungslösung für kohärente 400G/800G ZR-Sender

Zur Validierung der Leistungsfähigkeit kohärenter Sender müssen Ingenieure die optische Signalqualität messen und Implementierungsfehler vor Integration und Einsatz diagnostizieren. Die Validierungslösung für kohärente 400G/800G-ZR-Sender von Keysight fungiert als kombinierter Referenzempfänger und -analysator. Sie ermöglicht Ingenieuren die DSP-basierte Signalwiederherstellung und Konstellationsanalyse zur Bewertung von Modulationsgenauigkeit, Phasenstabilität und Senderfehlern, die die Interoperabilität kohärenter Systeme direkt beeinflussen. Die Lösung unterstützt moderne kohärente Modulationsformate, die in optischen Systemen der 400G- und 800G-ZR-Klasse verwendet werden. So können Ingenieure gemessene Metriken wie EVM, Phasenfehler und Konstellationssymmetrie mit spezifischen Einschränkungen des Senderdesigns korrelieren, die Designfreigabe beschleunigen und das Risiko bei der Integration in kohärente Leitungskarten und Steckmodule reduzieren.

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