Wie man schnelle Leistungsübergänge in Breitband-HF-Signalen erfasst

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Schnelle HF-Leistungsänderungen erfassen

Breitbandige Hochfrequenzsignale (HF-Signale) können schnelle Leistungsänderungen aufweisen, die sich mit Messungen, die lediglich einen Mittelwert oder einen stationären Wert liefern, nur schwer erfassen lassen. Gepulste Sender, geschaltete HF-Systeme und andere dynamisch veränderliche Signale können schnell zwischen verschiedenen Leistungszuständen wechseln oder kurzzeitige Überschwinger, Unterschwinger und andere transiente Verhaltensweisen zeigen. Ingenieure benötigen eine ausreichende Messbandbreite und zeitliche Auflösung, um diese Ereignisse zu beobachten, ohne wichtige Details im Signalverlauf zu verlieren. Die Erfassung der Leistung als Funktion der Zeit ermöglicht es, den Zeitpunkt von Übergängen und das Verhalten des HF-Ausgangssignals unmittelbar vor, während und nach jeder Änderung zu erkennen.

Der Messaufbau umfasst einen Breitband-Leistungssensor, der mit einem kompatiblen Leistungsmesser und der zu prüfenden HF-Quelle bzw. dem Prüfling verbunden ist. Die Ingenieure konfigurieren Messfrequenz, Videobandbreite, Triggerung und Erfassungszeitpunkt entsprechend dem erwarteten Signalverhalten. Der erfasste Leistungsverlauf ermöglicht es, schnelle Übergänge zwischen Betriebszuständen zu beobachten, transiente Leistungsspitzen zu identifizieren und das dynamische Verhalten bei wiederholten Ereignissen zu vergleichen. Dieser Arbeitsablauf liefert mehr Informationen über die sich ändernde HF-Leistung als ein einzelner Mittelwert oder Spitzenwert und unterstützt die Fehlersuche und Funktionsprüfung dynamischer HF-Systeme.

Breitbandige HF-Leistungsübergangsmesslösung

Die Erfassung schneller HF-Leistungsübergänge erfordert einen Messpfad, der rasche Änderungen der Signalhüllkurve unter Beibehaltung ihrer zeitlichen und Amplitudencharakteristika erfassen kann. Der Keysight Breitband-Leistungssensor detektiert die sich ändernde HF-Hüllkurve, während das kompatible Keysight Leistungsmessgerät Triggerung, Erfassungssteuerung und Zeitbereichsanzeige zur Untersuchung transienter Ereignisse ermöglicht. Ingenieure können Videobandbreite und Erfassungseinstellungen entsprechend der Übergangsgeschwindigkeit auswählen, einen Trigger festlegen, um das Ereignis innerhalb des Messfensters zu positionieren, und den resultierenden Leistungs-Zeit-Verlauf analysieren. Dadurch lässt sich die stationäre Leistung von kurzzeitigem Verhalten wie Überschwingen, Unterschwingen, abrupten Pegeländerungen und anderen transienten Ereignissen unterscheiden. Wiederholte Messungen ermöglichen den Vergleich von Übergängen unter verschiedenen Betriebsbedingungen oder die Überprüfung des konsistenten Verhaltens über mehrere Ereignisse hinweg. Durch die Kombination von Breitbandsensorik und Zeitbereichserfassung bietet der Messablauf direkte Einblicke in das dynamische HF-Leistungsverhalten von gepulsten Sendern, geschalteten HF-Pfaden und anderen Systemen, in denen schnelle Leistungsübergänge durch stationäre Messungen nicht adäquat dargestellt werden können.

Siehe Blockdiagramm der Breitband-HF-Leistungsübergangsmesslösung

Blockdiagramm einer Lösung zur Messung des Breitband-HF-Leistungsübergangs

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