August 15, 2019

Am 13. August 2019 veröffentlichte Microsoft eine Reihe von Korrekturen für Remotedesktopdienste, die zwei kritische Schwachstellen für Remotecodeausführung ( CVE-2019-1181 und CVE-2019-1182) umfassen. Wie die zuvor behobene "BlueKeep"-Schwachstelle(CVE-2019-0708) sind auch diese beiden Schwachstellen "wurmfähig", was bedeutet, dass sich künftige Malware, die diese Schwachstellen ausnutzt, ohne Benutzerinteraktion von anfälligem Computer zu anfälligem Computer ausbreiten kann. Diese Schwachstelle könnte Keysight-Produkte betreffen, die die Betriebssysteme Windows 7, Windows Embedded Standard 7 (WES7), Windows 10 oder Windows 10 IoT Enterprise 2016 LTSB verwenden. Ein Service Bulletin mit weiteren Informationen zu dieser Schwachstelle ist bei Microsoft erhältlich.

Keysight sind zum 15. August 2019 keine aktiven Angriffe auf diese Sicherheitslücke bekannt. Vorsorglich empfiehlt Keysight jedoch dringend, alle Produkte, die auf Windows 7, WES7, Windows 10 oder Windows 10 IoT Enterprise 2016 LTSB basieren, mit den neuesten Microsoft-Sicherheitspatches zu aktualisieren. Die Aktualisierung kann über die Windows Update-Funktion Ihres Produkts oder durch direktes Herunterladen des entsprechenden Updates aus dem Microsoft Security Update Guide und anschließende manuelle Installation erfolgen.

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Keysight .

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