Wie man Satellitenbodentests durchführt

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Hochpräzise Solarzellensimulation für Satellitenbodentests

Satelliten nutzen Solarzellen als primäre Energiequelle. Die Validierung von Energiesystemen für Raumfahrzeuge erfordert daher die präzise Nachbildung der elektrischen und Umgebungsbedingungen, denen diese Solarzellen im Orbit ausgesetzt sind. Bei Bodentests müssen Ingenieure stark schwankende Einstrahlungsstärken, extreme Temperaturschwankungen und orbitale Effekte wie Rotation, Verfinsterung und Schattenwurf berücksichtigen. Da die Leistungsprofile von Satelliten vom dynamischen Verlauf der Strom-Spannungs-Kennlinie abhängen, ist die genaue Darstellung der zugrundeliegenden photovoltaischen Eigenschaften – einschließlich Leerlaufspannung, Kurzschlussstrom und Verhalten am maximalen Leistungspunkt – für eine aussagekräftige Bewertung unerlässlich. Der Einsatz realer Solarzellen ist unpraktisch und unsicher, weshalb die Simulation die einzige Methode darstellt, die kontrollierte und reproduzierbare Testbedingungen ermöglicht.

Speziell entwickelte Solarsimulatoren (SAS) ermöglichen es Ingenieuren, diese komplexen Betriebsszenarien präzise und reaktionsschnell nachzubilden. Ein dedizierter SAS bietet geringe Ausgangskapazität, schnelle Übergänge der Strom-Spannungs-Kennlinie und Schutzmechanismen, die die empfindliche Elektronik des Raumfahrzeugs vor transienten Ereignissen und Schaltanomalien schützen. Durch die Modellierung von Temperatureinflüssen, Strahlungsänderungen, Abschattungsbedingungen und Busregelungsverhalten wie Shuntschaltung und MPPT-Betrieb unterstützen diese Plattformen eine präzise Subsystemvalidierung während der Integrations- und Abnahmetests. Dieser standardisierte Ansatz verbessert die Reproduzierbarkeit, erhöht die Sicherheit und beschleunigt die Überprüfung der Leistungsfähigkeit des Satelliten-Stromversorgungssystems vor dem Start.

Lösung für Satellitenbodentests

Für präzise Satellitenbodentests ist ein Solarmodulsimulator erforderlich, der schnelle Strom-Spannungs-Kennlinienänderungen, temperatur- und strahlungsabhängiges Verhalten sowie Orbitaleffekte wie Rotation, Verfinsterung und Schattenwurf reproduzieren kann. Die Satellitenbodentestlösung von Keysight bietet eine schnelle Kennliniengenerierung, geringe Ausgangskapazität und fortschrittliche Schutzfunktionen – darunter programmierbare Softlimits, Bruttostrombegrenzung, Überschaltschutz und Ferninaktivierung – zum Schutz missionskritischer Raumfahrzeugelektronik. Ingenieure können Leerlaufspannung (Voc), Kurzschlussstrom (Isc), Mittelspannungsspannung (Vmp) und Imp modellieren, das Verhalten von Shunt-Schaltungen und MPPT-Busregelung bewerten und Übergänge zwischen Betriebspunkten mit außergewöhnlicher Reaktionsgeschwindigkeit durchführen. Eine modulare Architektur ermöglicht hohe Leistungsdichte, Systemskalierbarkeit und schnellen Modulaustausch und unterstützt so zuverlässige, wiederholbare und effiziente Satellitenbodentests.

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