Wie man Kreuzkorrelations-Phasenrauschmessungen durchführt

Phasenrauschanalysatoren
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Die Messung extrem niedrigen Phasenrauschens in HF- und Mikrowellenquellen stellt eine erhebliche technische Herausforderung dar, da das Eigenrauschen des Messgeräts die Beobachtung der tatsächlichen Geräteperformance einschränken kann. In Anwendungen wie Hochleistungsoszillatoren, Radarsystemen, Präzisionsfrequenzreferenzen und Kommunikationssystemen für die Luft- und Raumfahrt können die Phasenrauschpegel unter das Eigenrauschen herkömmlicher Messaufbauten fallen. Ohne fortschrittliche Verfahren ist die Sichtbarkeit kritischer Rauscheigenschaften eingeschränkt, was zu einer ungenauen Leistungsbewertung des Prüflings führen kann.

Kreuzkorrelations-Phasenrauschmessverfahren beheben diese Einschränkung, indem sie zwei unabhängige Messkanäle nutzen, um Geräte- und Instrumentenrauschen zu trennen. Durch statistische Mittelung unkorrelierter Rauschkomponenten bei gleichzeitiger Beibehaltung korrelierter Signale des Prüflings lässt sich der effektive Messrauschpegel deutlich reduzieren. Dies ermöglicht eine präzise Charakterisierung extrem niedrigen Phasenrauschens über verschiedene Frequenzen hinweg, liefert tiefere Einblicke in Rauschmechanismen und unterstützt die Optimierung von Hochleistungs-HF-Designs.

Lösung zur Messung des Phasenrauschens mittels Kreuzkorrelation

Diese Lösung ermöglicht die Messung von Phasenrauschen mit extrem niedrigem Rauschpegel mithilfe von Kreuzkorrelationsverfahren, die in einem leistungsstarken Phasenrauschanalysator in Kombination mit einer speziellen Analysesoftware implementiert sind. Der Phasenrauschanalysator nutzt eine Zweikanalarchitektur, die das Prüfobjekt unabhängig misst und Kreuzkorrelationsverarbeitung anwendet, um unkorreliertes internes Rauschen zu unterdrücken. Dadurch lässt sich das tatsächliche Phasenrauschen unterhalb des Rauschpegels des Messgeräts beobachten. Die Messeinheit unterstützt konfigurierbare Mittelwertbildung, einen großen Frequenzbereich und einen hohen Dynamikbereich und ermöglicht so die präzise Charakterisierung des Rauschverhaltens sowohl in der Nähe als auch in größerer Entfernung vom Träger. Die integrierte Software erweitert diese Funktionen durch die Automatisierung der Kreuzkorrelations-Mittelwertbildung, die Optimierung des Verhältnisses von Messzeit zu Rauschpegel sowie durch die Bereitstellung fortschrittlicher Visualisierungs- und Analysewerkzeuge. Ingenieure können die Konvergenz des Rauschpegels überwachen, die Korrelationstiefe anpassen und die Ergebnisse mithilfe markerbasierter Werkzeuge und statistischer Verfahren analysieren, um subtile Rauschquellen zu identifizieren. Durch die Kombination von leistungsstarker Messhardware mit softwaregesteuerter Automatisierung und Analyse ermöglicht diese Lösung eine genaue und wiederholbare Charakterisierung von extrem rauscharmen Quellen und unterstützt die Validierung der Oszillatorleistung sowie die Entwicklung von Hochfrequenzsystemen der nächsten Generation, die eine außergewöhnliche spektrale Reinheit und Stabilität erfordern.

Siehe Blockdiagramm der Lösung zur Messung des Phasenrauschens mittels Kreuzkorrelation.

Siehe Blockdiagramm der Lösung zur Messung des Phasenrauschens mittels Kreuzkorrelation.

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