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Robuste und präzise Leistungsmessung für Hochleistungsanwendungen
Keysight Thermoelement-Leistungssensoren liefern präzise und zuverlässige Leistungsmessungen, selbst in anspruchsvollen HF- und Mikrowellenumgebungen mit hoher Leistung. Dank ihrer hohen Leistungslinearität bleiben die Messwerte auch bei hohen Leistungspegeln konsistent und genau. Die Sensoren sind für hohe Leistungspegel ausgelegt und eignen sich besonders für Anwendungen mit komplexen, leistungsstarken HF-Signalen, bei denen die Aufrechterhaltung genauer Messwerte über einen längeren Zeitraum eine Herausforderung darstellt. Die hervorragende Kalibrierrückführbarkeit auf nationale Standards gewährleistet die Messgenauigkeit und die Einhaltung von Vorschriften in Branchen wie Telekommunikation und Luft- und Raumfahrt. Hohe Leistungsverträglichkeit und herausragende Stabilität machen Thermoelement-Leistungssensoren ideal für langfristige Hochleistungsanwendungen, die zuverlässige und robuste Leistung erfordern.
Bietet eine Leistungslinearität von weniger als 1 % und gewährleistet so konsistente und genaue Leistungsmessungen auch bei hohen Leistungspegeln.
Unterstützt die direkte Messung von Hochleistungssignalen ohne externe Dämpfungsglieder, wodurch ein zusätzlicher Testaufbau entfällt.
Beinhaltet detaillierte Kalibrierungsdaten, die auf nationale Standards rückführbar sind, für eine verifizierte Leistung in regulierten Arbeitsabläufen.
Bietet eine hohe Wiederholgenauigkeit der Leistung und gewährleistet so konsistente Ergebnisse bei mehreren Messungen.
Frequency range
100 KHz to 6 GHz, 10 MHz to 18 GHz, 50 MHz to 50 GHz, 10 MHz to 67 GHz
Power range
-35 to +20 dBm, -15 to +35 dBm, -5 to +44 dBm, -35 dBm (316.23 nW) to +20 dBm (100 mW), -15 dBm (31.6 uW) to +35 dBm (3 W)
Connector type
Type-N, 2.4 mm, 1.85 mm
Measurement type
Average/CW only
Maximum power
20 dBm (100 mW) bis 44 dBm (25 W)
N8482A
N8482A Thermoelement-Leistungssensor, 100 kHz bis 6 GHz, -35 bis +20 dBm; direkter Ersatz für Sensoren der Serie 8480.
Hinweis: Die Option CFT dient als Ersatz für ältere Leistungssensoren der Serie 8480, die für die manuelle Eingabe des Kalibrierungsfaktors und SCPI-Kompatibilität vorgesehen sind. Die Option CFT ist nicht mit dem 43x-Modell und anderen veralteten Leistungsmessern kompatibel.
Hinweis: Alle Leistungssensoren der Serie N8480 sind nicht kompatibel mit den Mikrowellenzählern Keysight 43x, E1416A, 5314x und den Basisstations-Testgeräten E7495x.
N8481B
N8481B Thermoelement-Leistungssensor, 10 MHz bis 18 GHz, -5 bis +44 dBm; direkter Ersatz für Sensoren der Serie 8480.
Hinweis: Die Option CFT dient als Ersatz für ältere Leistungssensoren der Serie 8480, die für die manuelle Eingabe des Kalibrierungsfaktors und SCPI-Kompatibilität vorgesehen sind. Die Option CFT ist nicht mit dem 43x-Modell und anderen veralteten Leistungsmessern kompatibel.
Hinweis: Alle Leistungssensoren der Serie N8480 sind nicht kompatibel mit den Mikrowellenzählern Keysight 43x, E1416A, 5314x und den Basisstations-Testgeräten E7495x.
N8487A
Die Leistungssensoren der Serie N8480 sind die Ersatzlösung für die Leistungssensoren der Serie 8480.
Hinweis: Option CFT ist als Ersatz für ältere Leistungssensoren der Serie 8480 verfügbar und für die manuelle Eingabe des Kalibrierungsfaktors sowie für SCPI-Kompatibilität vorgesehen. Option CFT ist nicht kompatibel mit 43x und anderen veralteten Leistungsmessern.
Hinweis: Alle Leistungssensoren der Serie N8480 sind nicht kompatibel mit den Leistungsmessern Keysight 43x, E1416A, N8262A, den Mikrowellenzählern 5314x und dem Basisstations-Testset E7495x.
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Ein Thermoelement-Leistungssensor misst HF- oder Mikrowellenleistung, indem er die Wärme erfasst, die entsteht, wenn das Signal von einer passenden Last absorbiert wird, und diese thermische Energie mithilfe eines Thermoelementübergangs aus zwei unterschiedlichen Metallen in eine Gleichspannung umwandelt, der in Abhängigkeit von Temperaturunterschieden eine Spannung erzeugt.
Dieses thermische Detektionsverfahren macht Thermoelementsensoren von Natur aus modulationsunabhängig. Das bedeutet, sie reagieren ausschließlich auf die Gesamtenergie des Signals, nicht auf dessen Form oder Timing. Dadurch liefern sie präzise Messwerte der tatsächlichen Durchschnittsleistung, unabhängig von Wellenformkomplexität, Impulshäufigkeit, Tastverhältnis oder Crestfaktor. Korrekturalgorithmen zur Kompensation von Modulationsart oder Hüllkurvencharakteristika sind nicht erforderlich.
Daher eignen sich Thermoelementsensoren ideal für Anwendungen, die präzise, wellenformunabhängige Leistungsmessungen erfordern, beispielsweise bei Mehrtonsignalen, gepulsten Signalformen oder Signalen mit hohem Oberwellengehalt. Ihre Stabilität und Genauigkeit machen sie zudem bestens geeignet für Kalibrierlabore, Referenzmessungen und Linearitätsprüfungen anderer Sensoren oder Instrumente.
Thermoelement-Leistungssensoren funktionieren, indem sie Hochfrequenz- und Mikrowellensignale in Wärme umwandeln, die anschließend von einem Thermoelement gemessen wird. Das Thermoelement erzeugt eine Spannung proportional zur Temperaturänderung und ermöglicht so eine präzise Messung der durchschnittlichen Leistung.
HF-Absorption und Erwärmung
Das HF-Signal wird an einem Widerstand abgeschlossen, der die Energie des Signals absorbiert und in Wärme umwandelt.
Wärme-zu-elektrische Umwandlung
Ein Thermoelement, eine Verbindungsstelle zweier unterschiedlicher Metalle, ist in der Nähe des Anschlusses angebracht. Wenn sich der Anschluss erwärmt, erzeugt das Thermoelement eine Gleichspannung, die proportional zum Temperaturanstieg ist.
Leistungsmessung
Die resultierende Spannung wird so kalibriert, dass sie die tatsächliche mittlere Leistung des HF-Signals repräsentiert. Da die Messung auf Erwärmung basiert, ist sie unabhängig von der Wellenform, z. B. kontinuierlichem, moduliertem oder gepulstem Signal.
Thermische Kompensation und Filterung
Um die Genauigkeit zu gewährleisten, kompensiert der Sensor die Umgebungstemperatur und stabilisiert das Ausgangssignal mittels interner Filterung. Die Ansprechzeit ist aufgrund der thermischen Trägheit langsamer als bei Diodensensoren.
Verwenden Sie einen Thermoelementsensor, wenn:
Modulationsunabhängigkeit ist entscheidend
Thermoelementsensoren liefern genaue Durchschnittsleistungswerte auch bei Signalen mit unbekannter, komplexer oder hoher Crestfaktormodulation.
Rückverfolgbare Genauigkeit ist erforderlich
Sie werden häufig in Kalibrierlaboren und für Referenzmessungen eingesetzt, da ihre thermische Detektionsmethode eng mit physikalischen Leistungsnormalen übereinstimmt.
Sie benötigen konsistente Ergebnisse über verschiedene Signalarten hinweg.
Bei gepulsten, mehrtonigen oder stark modulierten Signalen liefern Thermoelementsensoren zuverlässigere Messwerte, ohne auf Korrekturalgorithmen angewiesen zu sein.
Vermeiden Sie Thermoelementsensoren, wenn es auf Geschwindigkeit ankommt; sie haben im Vergleich zu Diodensensoren langsamere Reaktionszeiten und einen geringeren Dynamikbereich, wodurch sie sich weniger für schnelllebige Produktionsprozesse oder Echtzeitanwendungen eignen.